Windschatten

Ich führe mich lieber auf, als vor. Ich theaterisiere. BYPWR! Ich hatte so gepanikt, dass Gliedmaßen nicht mehr zu mir gehörten und Wolken viel schneller an mir vorbeizogen, während Gedanken zäh wie wie Karamell meine Hirnwände runter floss. Ich erlebte, wie meine Sinne starben, weil ich meinen Körper nicht mehr wahrnahm, sondern eins mit der Welt wurde. Ich fühlte Regen, obwohl ich die Wärme der Sonne spürte, und durch meine letzte Unterhaltung, die mit dem Wind, weiß ich, dass er es ist, der einem die Augen schließt, nachdem er dich ganz ganz weich umarmt hat.

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3 Gedanken zu „Windschatten

  1. Angela sau-saugut

    Irgendwie zwiespältig – ich weiss gerade nicht, ob mir das nicht gefallen würde. Wenn meine Gedanken so zähflüssig sind und ich trotzdem Gas gebe, dann ist es wie wenn ich Fallschirmspringen. Da schalte ich auch zunächst Ratio aus und genieße das über meine Grenzen zu gehen. Bis… ja bis klar ist, dass ich die Leine ziehen muss, um heil nach unten zu kommen. Ist das so für dich?

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  2. wieort

    Sehr poetisch beschriebn, die gleichzeitigen Widersprüche die mann oder frau erleben kann. Ich hätte letzthin einer Fachperson beschreiben sollen, wie sich mein unerträglicher Zustand anfühlt. Ich hatte keine Worte. Du kannst sie mir spenden. Dankeschön.

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